Haus Stemberg

Das Projekt

Es gibt sie noch: Landgasthäuser, wo Genuss und Landschaft verschmelzen – zum Erlebnis werden. Man muss sie suchen, die Stadt verlassen und entdeckt sie inmitten von sanften Hügeln, weiten Feldern und Wiesen. So auch das Haus Stemberg. Fünf Generationen haben das traditionsreiche Gasthaus zu einer der ersten Adressen im Bergischen Land gemacht, bekannt für seine mehrfach ausgezeichnete Küchenleistung und den exzellenten Service.

Kleinod der Esskultur

Nach lehrreichen Wanderjahren in den besten Restaurants des Landes übernahm 2003 der Sohn des Hauses, Sascha Stemberg, die Leitung des Familienbetriebes. Seine preisgekrönte Kochkunst ist inspiriert von der Nouvelle Cuisine, ohne die Bodenhaftung in der heimatlichen Landschaft, ihren Kochtraditionen und Erzeugnissen zu verlieren. So finden sich auf der Speisekarte neben Steinbutt oder Hirschrücken auch rustikale Gerichte wie gebratene Blutwurst oder Kalbshaxen.

Ausgezeichnete Küche
Eine moderne Küche, die regional verwurzelt ist und das Beste heimatlicher Kochtradition bewahrt – dieses Konzept des jungen Spitzenkochs überzeugt nicht nur die Gäste. Auch die Fachkritik ist begeistert. Im Laufe der Jahre konnte sich das Traditionshaus über viele Auszeichnungen freuen:

  • Aufnahme in die Vereinigung „Jeunes Restaurateurs d’Europe“ (JRE)
  • Guide Michelin: 1 Stern
  • Gault & Millau: 17 Punkte und 3 Hauben
  • Feinschmecker Magazin: 3,5 F (Punkte)
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Unser Beitrag

Ab einem gewissen Niveau sind es die Details, die für Perfektion sorgen. Sprichwörtlich geht es um das i-Tüpfelchen – nicht nur in der Küche, auch bei Tisch. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Sascha Stemberg für die Fertigung einer außergewöhnlichen Kollektion handgefertigter Speise- und Weinkarten entschieden. Das Ergebnis schmeichelt Händen und Augen gleichermaßen. Makellose Handwerkskunst. Mit Liebe gemacht.

Die Weinkarte
Das Haus Stemberg verfügt in seinem Gewölbekeller über einen wahren Schatz an erlesenen Tropfen. Eine neue Weinkarte sollte diese Auswahl stilvoll präsentieren. Die Lösung war ein Einband aus feinstem Kalbsleder. Schicht für Schicht schleifte unsere Werkstatt das edle Leder in geduldiger Handarbeit. Der Innenspiegel ist mit hochwertigem Naturleinen bezogen und bietet genügend Platz für ein wechselndes Angebot an Aperitifs und Digestifs der Spitzenklasse. Eine reliefartige Blindprägung des Hauslogos unterstreicht die Exklusivität.

Die Menükarte
Eine neue Speisekarte sollte schon die Auswahl der Speisen zum Genuss werden lassen. Wir schufen ein spezielle Materialveredelung, die in Ihrer Qualität das Meiste, was wir bisher kannten, in den Schatten stellte: edles Premiumleder mit einer feinperligen Struktur, die an Rochenhaut erinnert. Nachdem Farben und Formen fein ausbalanciert waren und die Gesamtkomposition mit Weinkarte überzeugte, begann die Fertigung. Jeder Einband ein Meisterstück. Zeugnis von Können. Intuition. Und grenzenloser Leidenschaft.

Der Sternekoch

Fragen an den Chef

  • Welches Gericht würdest Du niemals auf die Speisekarte nehmen?
    Ich würde nie mit Insekten arbeiten.
  • Was war das erste Gericht, das Du kochen konntest? Und wer hat es Dir beigebracht?
    Nudeln. Mein Vater hat mir das Gericht beigebracht.
  • Welche/s Lieblingsgericht/Lieblingszutat aus Deiner Kindheit findet immer noch Einzug in Deine Karte von heute?
    Ich liebe tatsächlich Cordon Bleu vom Kalb mit Kartoffelpürree. Im Pürree sollte aber braune Butter und gereifter Parmesan sein. Diese beiden Komponenten tauchen noch heute immer wieder auf.
  • Was ist Dein Leibgericht?
    Siehe oben.
  • Hast Du schon einmal in einer fremden Sprache etwas bestellt, von dem Du nicht wusstest, was es ist? Wenn ja, was und wie hat es geschmeckt?
    Ja, in Costa Rica in einer Bar. Huevos del Tortugas… rohes Schildkröteneigelb mit Tabasco, Tomate und irgendein Schnaps. Gruselig.
  • Welches Gericht hast Du am längsten/immer auf der Karte?
    Die Hummersuppe, die Blutwurst und den marinierten Kalbstafelspitz……nicht mehr weg zu denken.
  • Könntest Du dir vorstellen, Deine Speisekarten eines Tages nur noch digital auf die Smartphones Deiner Gäste zu schicken?
    Auf gar keinen Fall. Ich sammle auch seit 20 Jahren Kochbücher, eine katastrophale Vorstellung, so etwas auf dem iPhone durchzublättern.
    Ich habe mich für Karten von Andrew entschieden, weil sie eine Haptik haben, eine Ausstrahlung, und weil sie mit uns reifen. Vor allem die Weinkarte. Aufgrund des Leders vergleiche ich sie mit einer Lederhose, die muss sich auch erstmal ein wenig abnutzen, damit sie lebendig wird.
  • Wenn Du selbst Gast in einem Restaurant bist – worauf achtest Du bei der Speisekarte? Liest du gerne Speisekarten anderer Restaurants?
    Ich nehme seit Jahren die Speisekarten der großen Häuser dieser Welt, wo ich zu Gast bin, mit nach Hause. Das ergibt mittlerweile eine schöne Sammlung. Ich achte auf die Pflege, aber auch auf die Haptik und den Inhalt. Eine Karte sollte zur Handschrift des Hauses passen.
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Appetit bekommen?

Kontakt:
Haus Stemberg
Kuhlendahler Straße 295
42553 Velbert-Neviges
Tel. +49 (0)2053 56 49
www.haus-stemberg.de
info@haus-stemberg.de

Küchenöffnungszeiten:
Täglich 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.45 Uhr
Donnerstag und Freitag Ruhetag

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