Schritte

zur perfekten Speisekarte

Format
Papier
Schrift
Farben
Layout

Das
Format

Warum nicht mal quer denken?!

Möchtet Ihr wirklich Eure Menükarte wieder im Hochformat DIN A4 gestalten? Warum nicht einfach mal quer denken bzw. nehmen – DIN A4 im Querformat wirkt gleich viel moderner und einladender.

Auch Formate wie DIN A5, DIN lang oder auch quadratische Varianten liegen gut in der Hand oder auf dem Tisch und heben sich so vom Standardformat ab.

Klassische Formate

A4 hoch  A5

Quadratisch

Quadratisch 21 cm  Quadratisch 14,8 cm

Mal anders

A3 schmal  A4 quer  DIN lang  A4 gestutzt

Das
Papier

Weich wie Watte oder
hart wie Beton?

Der Mensch besitzt fünf Sinne: Neben Schmecken ist auch das Tasten für uns von großer Bedeutung, weshalb eine gute Haptik für den perfekten Eindruck so wichtig ist.

Ein Papier sollte daher gut und griffig in der Hand liegen, mit Eurem Gastro-Konzept stimmig sein und wertig wirken.
Vergiss doch einfach mal das 90 g Papier in Hochweiß aus dem Drucker.

Standard

Papier Standard

Gestrichen

Papier Gestrichen

Naturpapier

Naturpapier

Gestrichene Papiere:

Bei gestrichenen Papieren wird ein Bindemittel aufgetragen, das die Oberfläche veredelt und glättet. Durch den Strich wird das Papier glatter und stabiler und nimmt weniger Farbe auf. Zudem ist ein feineres Druckraster als bei ungestrichenen Papieren möglich. Besitzt eine hohe Detailwiedergabe und intensivere Farben.

Naturpapiere:

Das Papier aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff saugt aufgrund seiner offenen Oberfläche relativ viel Farbe auf. Bilder erscheinen auf Naturpapier besonders weich und warm. Bei der Variante Naturpapier creme sollten Motive etwas heller angelegt werden, ähnlich wie beim Offsetpapier.

Die
Schrift

Geschwungen, klassisch
oder modern?

Sicher war es für Euch bislang immer recht einfach, die gewohnte Systemschrift zu nutzen. Geht auch hier vielleicht einmal neue Wege: Die Verwendung Eurer Hausschrift schafft eine hohe Wiedererkennung für Euer Restaurant. Oder greift doch auf eine Vielzahl an Freefonts (beispielsweise unter www.dafont.com) zurück. Überlegt hierbei genau, wie Ihr Eure Gäste empfangen möchtet.

Aber auch der richtige Einsatz von Schriften muss beachtet werden. Anbei findet Ihr wichtige Aspekte, die eine gute Schriftgestaltung ausmachen.

Schriftkombinationen/
Schriftmischung

Schriftkombinationen

Schriftgrößen/
Lesbarkeit

Schriftgrößen

Textausrichtung

Linksbündiger
Flattersatz

Linksbündiger Flattersatz
Standardform der Textausrichtung, Anfangsbuchstaben stehen links untereinander.

Mittelachsen-
satz

Mittelachsensatz
Auch Schmucksatz genannt, eignet sich für kurze, prägnante Texte, die aus nur wenigen Zeilen bestehen.

Rechtsbündiger
Flattersatz

Rechtsbündiger Flattersatz
Textausrichtung, bei der die Anfangsbuchstaben rechtsbündig anfangen. Nicht geeignet für Fließtext, da die Lesbarkeit leidet.

Die
Farben

Farben wirken!

Setzt bewusst Farbakzente: Wie so oft ist auch hierbei weniger mehr! Bleibt eher bei den Farben, die auch in Eurem Logo auftauchen. Setzt diese gezielt ein – für Auszeichnungen und Headlines. Solltet Ihr andere Farben aufnehmen wollen, achtet genau auf die Wirkung und dass sie nicht zu stark von Euren Firmenfarben ablenken.

Farbtrends

Farbwelten „Gourmet“
(beispielhaft)

Farben: Edel und modern
Zurückhaltung kann oftmals von Vorteil sein! Modern und edel wirken Schwarz und Weiß sowie Grautöne in allen Abstufungen. Diese sollten bei einer Speisekarte für ein Gourmet-Restaurant gerne großflächig eingesetzt werden. Nutzt Schmuckfarben wie zarte Farbtöne oder auch mal erlesene satte Töne zur Auszeichnung oder um Akzente zu setzen.

Denkt aber auch immer daran, den Betrachter nicht zu überfordern. Unterstreicht durch eine ausgewählte Farbwahl den edlen und hochwertigen Charakter Eures Lokals. Zudem ist es immer wichtig, eine Balance zwischen Farbe und Weißraum (freie Fläche, die unbedruckt bleibt) zu schaffen!

Farbwelten „Gut bürgerlich“
(beispielhaft)

Farben: Kräftig und traditionell
Ob Biergarten oder Wirtshaus – es schwingt immer eine gewisse Portion Tradition und Klassik mit. Das sollte auch durch die Farbgebung herauskommen. Denkt an kräftige, satte, erdige und rustikale Farben. Hier sollten Farben zum Einsatz kommen, die sich auch in Eurer Einrichtung finden. Auch hier gilt es, durch Auszeichnungen und Akzente die Gestaltung Eurer Speise- oder Menükarte aufzuwerten und nicht zu überladen. Setzt Farben gezielt ein. Und immer daran denken: Weniger ist manchmal mehr!

Gedeckte Farben halten sich im Hintergrund

Gedeckte Farben
Setzt gedeckte Farben gezielt ein, um nicht zu stark vom Inhalt oder von Auszeichnungen abzulenken.
Sie machen sich besonders gut für vollflächige Hintergründe.

Frische Farben

Frische Farben
Frische und leuchtende Farben richten die Aufmerksamkeit auf sich. Setzt diese gezielt und sparsam ein. Ideal sind diese Farbtöne für Auszeichnungen und Hervorhebungen. Hierbei sollte ausreichend Weißraum zum Einsatz kommen.

Das
Layout

Design – mehr als nur
schön machen!

Gute Gestaltung ist mehr als schöne Bilder oder ausgewogene Farben. Gestaltung folgt Regeln, die dem Betrachter das Printprodukt zum Beispiel als angenehm empfinden lassen. Die es schaffen, dass man sich zurecht findet und die Inhalte schnell und einfach präsentieren.

Spaltigkeit

1/2 1/2 Aufteilung

1/2 1/2 Aufteilung
Durch eine klare und harmonische Aufteilung findet man sich besonders schnell zurecht.
Diese Variante findet Ihr oft bei Speisekarten, da sie einen guten Angebotsüberblick gewährleistet.

2/3 1/3 Aufteilung

2/3 1/3 Aufteilung
Diese Variante legt durch die unterschiedlich großen Aufteilungen automatisch einen Schwerpunkt fest. Der kleinere Bereich geht jedoch nicht verloren, sondern wird als angenehmer Zusatz wahrgenommen.
Gerade für Empfehlungen oder auch Randinformationen wird diese Aufteilung gerne verwendet.

1-spaltige Aufteilung

1-spaltige Aufteilung
Eine 1-spaltige Aufteilung ist für den Betrachter durch ihre Reduziertheit leicht zu überblicken.
Diese Variante eignet sich sehr gut für saisonale, wöchentliche oder auch täglich wechselnde Angebote.

Satzspiegel

Ausgeglichener Satzspiegel

Ausgeglichener Satzspiegel

Beispiel Satzspiegel

Der schraffierte Bereich beschreibt den Rand, der bei der Gestaltung frei bleiben sollte, um ein stimmiges Gesamtbild zu erhalten.

Als Satzspiegel bezeichnet man den weißen Bereich, der sich innerhalb des Schraffierten befindet. Hier sollten die wichtigen Elemente wie Texte Platz finden.
Ein sauberer Satzspiegel schafft nämlich Harmonie und erleichtert unserem Auge das Lesen.

Einzig Inhalte wie Seitenzahlen, Kolumnentitel o. ä. können im schraffierten Bereich platziert werden. Wichtig ist es, dass der Satzspiegel auf allen Seiten der gleiche ist.
Denn nur so kann sich der Betrachter an die Struktur gewöhnen und diese „lernen“. Alles andere würde verwirren.

Gestaltungsgesetze

Gesetz der Nähe

Gesetz der Nähe

Dinge, die räumlich nahe beieinander liegen, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefasst. Somit sollten Inhalte, die zusammengehören, auch immer beieinanderstehen.

Gesetz der Ähnlichkeit

Gesetz der Ähnlichkeit

Dinge, die optisch ähnlich sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefasst. Möchte man also auf seiner Karte alle Vorspeisen auflisten, so sollte die gestalterische Struktur ähnlich sein.

Einsatz Bild/Text

Einsatz Bild/Text 1

Links Bild im Satzspiegel gesetzt
Text im Mittelachsensatz auf rechter Seite

Einsatz Bild/Text 2

Links Grafik mittig platziert, Text einspaltig auf
rechter Seite, zudem Bild im Anschnitt rechts

Einsatz Bild/Text 3

Links Grafik mittig platziert, Text im 1/2 1/2
Aufteilung rechts platziert

Einsatz Bild/Text 4

Links Bild und Text 1/2 1/2 Spaltig platziert
wobei Bild hier im Anschnitt sitzt, Text im 1/2
1/2 Aufteilung rechts platziert

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